Stefan Nagott, Jahrgang 1979 ist Fotograf, Künstler und Kurator mit Sitz in Hamburg-Harburg.
Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von klassischer Porträtfotografie, dokumentarischer Beobachtung und künstlerischen Serien, häufig ergänzt durch Text und Poesie.
Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mensch – jenseits von Inszenierung, Perfektion und ästhetischer Glätte.
Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von klassischer Porträtfotografie, dokumentarischer Beobachtung und künstlerischen Serien, häufig ergänzt durch Text und Poesie.
Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mensch – jenseits von Inszenierung, Perfektion und ästhetischer Glätte.
Werdegang & Ausbildung
Seine fotografische Ausbildung absolvierte Stefan Nagott klassisch handwerklich bei Bernhard Bunzel in Bad Pyrmont. Dort lernte er Fotografie von Grund auf – analog, präzise und mit einem tiefen Verständnis für Licht, Technik und Bildaufbau, er arbeitet heute noch analog in eigenem Labor & Dunkelkammer.
Im Jahr 2008 legte er seine Gesellenprüfung vor der Fotografen-Innung Hannover ab und erhielt seinen Gesellenbrief.
Diese fundierte handwerkliche Basis prägt seine Arbeit bis heute und bildet das Fundament für seinen bewussten, reduzierten fotografischen Stil.
Diese fundierte handwerkliche Basis prägt seine Arbeit bis heute und bildet das Fundament für seinen bewussten, reduzierten fotografischen Stil.
Künstlerische Haltung & Arbeitsweise
Stefan Nagotts Bildsprache ist häufig reduziert, ruhig und schwarz-weiß geprägt. Ihn interessiert nicht das Spektakuläre, sondern das Dazwischen:
Blicke, Pausen, Unsicherheiten, Brüche.
Das Unfertige.
Das, was sichtbar wird, wenn Menschen aufhören zu funktionieren.
Blicke, Pausen, Unsicherheiten, Brüche.
Das Unfertige.
Das, was sichtbar wird, wenn Menschen aufhören zu funktionieren.
Viele seiner Arbeiten verbinden Fotografie mit Text, Gedichten und narrativen Fragmenten. Bild und Wort stehen dabei gleichberechtigt nebeneinander und eröffnen zusätzliche Bedeutungsebenen – emotional, gesellschaftlich und persönlich.
Thematisch setzt sich seine Arbeit mit Identität, Sichtbarkeit, Ausgrenzung, Selbstbestimmung und innerer Wahrheit auseinander – ohne moralischen Zeigefinger, aber mit klarer Haltung.
Studio & Kontext
Stefan Nagott arbeitet aus dem Habibi Atelier in den Harburg Arcaden heraus. Das Atelier versteht er nicht nur als Studio, sondern als kulturellen Raum, Netzwerk und Plattform. Neben seiner eigenen künstlerischen Praxis ist er dort aktiv als Mentor, Kurator und Begleiter, insbesondere für Nachwuchskünstler*innen dabei meistert er den Spagat zwischen Rechnungen zahlen & künstlerischer Arbeit.
Ausstellungen & Projekte (Auswahl)
PhotoExpo 2025 & „Du bist mein Stern“ – Habibi Atelier & SolidARTa, Hamburg
Artiges & Annas Art Galerie – Pure Photography, Galerie für Kunst, Medien und Design - Hamburg-Karoviertel
Art Expo 2023 – Habibi Atelier, Hamburg
Don’t Consume and Drive – Polizei Bad Pyrmont, 2008
Sein Verständnis von Kunst
Für Stefan Nagott ist Kunst kein abgeschlossener Raum und kein elitäres Konzept.
Sie ist Teil des Lebens, Werkzeug zur Selbstvergewisserung und zur Begegnung.
Sie ist Teil des Lebens, Werkzeug zur Selbstvergewisserung und zur Begegnung.
Seine Arbeit folgt keiner modischen Ästhetik, sondern einer inneren Logik:
ehrlich, direkt, manchmal unbequem – aber immer menschlich.
ehrlich, direkt, manchmal unbequem – aber immer menschlich.